GENRE: EXPERIMENTAL METAL
IGORRR ist der Moment, in dem euer Gehirn gleichzeitig „Was passiert hier?“ und „Warum ist das so gut?“ sagt. Multiinstrumentalist Gautier Serre zieht in einem herrlich dadaistischen Stil Extreme-Metal-Spielarten, barocke Klassik, Elektronik und pure Experimentierfreude zusammen. Da spielt auch schon mal ein Huhn Klavier.
Serre startete IGORRR 2005 als Soloprojekt und legte früh mit den Demo-Alben „Poisson Soluble“ (2006) und „Moisissure“ (2008) den Grundstein. Über das Berliner Label Ad Noiseam folgten die ersten regulären Releases „Nostril“ (2010) und „Hallelujah“ (2012), bevor IGORRR zunehmend zur Band wuchs und bei Metal Blade landete. Mit „Savage Sinusoid“ (2017) wurde endgültig klar: Das ist kein kurioses Projekt, das ist eine eigene Liga.
Danach ging es genau dahin, wo IGORRR hingehören: auf große Bühnen und in ungewöhnliche Kontexte. Touren (unter anderem mit Ministry), Festival-Slots von Roadburn bis Hellfest – und sogar das Montreux Jazz Festival als Beweis, dass diese Musik sich nicht an ein einziges Publikum fesseln lässt. Und spätestens als „Spirituality and Distortion“ (2020) in Deutschland auf Platz zwölf der Charts landete, war klar, wie weit dieses „unklassifizierbare“ Ding inzwischen trägt.
2025 kam mit „Amen“ das fünfte Studioalbum. Und live ist IGORRR ohnehin noch mal eine andere Nummer: restlos ausverkaufte Europatour, aufwändige Bühnenshow, Sound und Licht wie ein eigenes Theaterstück.
Und genau deshalb gehört diese Band 2027 auf die Reload-Bühne: IGORRR zum ersten Mal bei uns. Wer sich nur einen Act rauspickt, der wirklich anders ist – hier ist er.
