GENRE: BLACKENED DEATH METAL, EXTREME METAL
Erstes Mal Reload. Und diese Premiere kommt mit einer Wucht, die KANONENFIEBER in ihrer DNA tragen: kompromisslos, dunkel, aufgeladen – und thematisch so ernst, dass man nicht umhin kommt, innezuhalten und zuzuhören.
KANONENFIEBER erzählen vom Ersten Weltkrieg – nicht als Mythos, nicht als Heldengeschichte, sondern als Blick in die Maschinerie dahinter: auf Menschen, auf Verlust, auf das, was Krieg mit Körpern und Köpfen macht.
Die Band arbeitet mit einer Ästhetik, die unerbittlich hart wirkt – und genau deshalb ist der Blick dahinter wichtig. Die Band bleibt bewusst anonym, als Verweis auf den „Unknown Soldier“: stellvertretend für unzählige Schicksale, die keinen Platz in Heldenerzählungen bekommen. Das Konzept ist nah an historischen Quellen, Berichten und Dokumenten, mit dem Anspruch, das Erlebte so unverstellt wie möglich zu zeigen. Keine Verklärung, kein Triumph. Sondern Konsequenz – und eine Perspektive auf die Menschen im Krieg und das, was er anrichtet.
Und live potenziert sich das zur Vollwucht. Aufwändige Bühnenshow, viel Pyrotechnik – nicht als Effektfeuerwerk, sondern als Teil einer Inszenierung, die Druck aufbaut und euch nicht loslässt. Massiv, dunkel, präzise.
Dass KANONENFIEBER inzwischen große Hallen füllen und auf Festivals große Slots spielen, ist dann keine Überraschung mehr. Sie sind eine der von euch meistgewünschten Bands, ein Senkrechtstarter mit Substanz – und ihr erstes Reload wird genau die Sorte Auftritt, über die wir noch lange sprechen werden.
