GENRE: METALCORE, POST-HARDCORE, ALTERNATIVE METAL
Reload 2027 bekommt einen dieser Namen, der bei vielen sofort etwas auslöst: ATREYU. Und ja – das ist genau der Moment für die „Elder Emos“ unter uns, die damals gelernt haben, dass Härte und Melodie nicht gegeneinander arbeiten müssen, sondern zusammen erst richtig zünden.
ATREYU kommen aus Yorba Linda, Kalifornien und sind seit 1998 aktiv. Sie gehören zu den Bands, die die Nullerjahre-Metalcore-Welle nicht nur begleitet, sondern mitgeprägt haben – mit diesem unverkennbaren Kontrast aus Druck und großen Refrains. Genau das ist ihr Wiedererkennungswert bis heute: ein Song fühlt sich gleichzeitig nach Vorwärtsgang und nach offenem Fenster an. Und man weiß nach wenigen Sekunden, wer da spielt.
Dass ATREYU dabei nicht stehen geblieben sind, gehört zur Geschichte. Sie haben ihren Sound immer wieder verschoben, neu gewichtet, neu gedacht – mal mehr Metalcore-Kante, mal mehr Melodie, mal mehr Rock-Attitüde. Und trotzdem bleibt der Kern erkennbar. Auch auf dem aktuellen Album „The End Is Not The End“ (frisch erschienen) wird genau diese Balance wieder als Stärke beschrieben: härter und experimentierfreudiger, aber mit der melodischen DNA, die ATREYU groß gemacht hat. Kerrang! spricht sogar von einem „second wind“ und hebt hervor, wie gut die Band mit Brandon Saller vorn am Mikro sitzt.
Und jetzt zum eigentlichen Punkt: Zum ersten Mal Reload. Wer ATREYU nur aus einer Ära kennt, bekommt hier die Chance, die ganze Bandbreite live zu erleben – die hymnischen Momente, die euch sofort abholen, und die schweren Parts, die den Boden festmachen. Ein Auftritt für alle, die sich erinnern. Und für alle, die genau jetzt einsteigen.
